
Heraeus G612
Hanau
- Leistungsphasen: 1, 2
- Planungszeitraum: 2012
Am Hauptsitz des Technologiekonzerns Heraeus in Hanau sollten zwei Verwaltungsbauten saniert werden. Die Planung umfasste die Herstellung einer neuen zweigeschossigen Durchfahrt, die den Logistikzugang zur Produktionsstraße ermöglicht und den Abriss des Kopfbaus am Gebäude 613. Darüber hinaus sollten im Innenraum Ausbaumaßnahmen vorgenommen und die beiden Baukörper intern so miteinander verbunden werden, dass die Erschließung effektiver organisiert ist.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen war auch die Neugestaltung der Fassade aus den 1970er-Jahren geplant. Die ehemals mit grünen Fassadenplatten horizontal gegliederte Fassade sollte eine dunkelrote Klinkerfassade bekommen, die durch vertikale, dunkelgraue Fensterbänder gegliedert wird. Das Staffelgeschoss ist ebenfalls in dunkelgrau gehalten und wird gegenüber der Hauptfassade stark zurückgenommen. Dadurch tritt der Hauptbaukörper mit seiner lebendigen Klinkerfassade wie eine monolithische Skulptur in den Vordergrund.
Projektleitung: Anne Schultheis, Evgenij Vlasenko
Team: Hannes Fischer-Schadzik







